
1. August 2025
Der Monat August ist benannt nach dem römischen Kaiser Augustus, dessen Name „der Erhabene“ bedeutet. Er symbolisiert Würde, Klarheit, Ordnung – aber auch Macht, Einfluss und Reife.
In der Natur ist der August eine Zeit der Reifung, des Spätblühens und der Sammlung. Der Hochsommer steht in vollem Licht, und gleichzeitig beginnen wir, die erste leise Vorahnung des Wandels zu spüren.
„Du brauchst niemand zu sein – nur dich selbst ganz zu verkörpern.“
Im Human Embodiment lädt uns der August dazu ein, uns aufrecht zu zeigen – innerlich wie äußerlich. Nicht in Dominanz, sondern in Präsenz. Nicht im Perfektionismus, sondern in gelebter Authentizität.
Würde ist kein Konzept, das von außen kommt. Sie entsteht durch ein inneres Ja zu dem, wer wir sind – mit allem, was uns ausmacht: unserer Geschichte, unseren Grenzen, unseren Gaben. Würde beginnt im Körper: in der Wirbelsäule, im Atem, im Blick. Im August können wir verkörpern, was in uns gereift ist – aus dem stillen Inneren heraus sichtbar werden, ohne uns zu verstellen. Denn Würde braucht keine Show. Sie strahlt aus dem Zentrum.
August-Frage zur Selbstreflexion:
Was ist in mir reif geworden – und darf nun gesehen werden?
Wie die Früchte an den Bäumen sind auch wir eingeladen, das zu zeigen, was in uns gewachsen ist.
Vielleicht war das Jahr bislang intensiv. Vielleicht gab es Zweifel, Stillstand, alte Themen. Und genau deshalb: Der August ruft uns auf, das zu ehren, was trotz allem in uns lebt.
Es ist ein Moment, bewusst innezuhalten und zu sagen:
Ich bin hier. Ich bin gewachsen. Ich darf sichtbar sein.
Verweile einige Minuten in dieser stillen, aufrechten Präsenz.
Vielleicht bemerkst du: Würde hat keinen Ton – aber sie verändert den Raum.