
1. Oktober 2025
Der Oktober ist der zehnte Monat des gregorianischen Kalenders und war im Mittelalter ein heiliger Monat, in dem man bevorzugt heiratete – sogar Könige bevorzugten den Oktober für ihre Vermählungen.
Die Römer nannten ihren achten Monat des Jahres mensis october – abgeleitet von octo für acht, da der Oktober ursprünglich der achte Monat war. Durch die Verschiebung des Jahresbeginns um zwei Monate im Jahr 153 v. Chr. entfiel die ursprüngliche Zählbeziehung. Dies wird manchmal bei der Übertragung früher verwendeter lateinischer Datumsangaben übersehen.
Der Monat wurde oft Umbenannt: bei Kaiser Tiberius nach seiner Mutter Livia Drusilla in Livius, zu Zeiten Kaiser Domitian wurde der Monat dann in Domitianus umbenannt. Unter Kaiser Commodus hieß der Monat Hercule(u)s, nach dem griechischen Halbgott Herakles, auch diese Umbenennung wurde nach dem Tod des Kaisers wieder rückgängig gemacht.
In Deutschland finden sich urdeutsche Namen wie Weinmonat, eingeführt möglicherweise von Karl dem Großen und Hinweis auf die Weinlese, oder Gilbhart, abgeleitet von gilb für die Gelbfärbung der Blätter. Auch der Name Laubrost beschreibt das herabfallende Laub, das wie Rost oder Eisen(III)-oxid wirkt. Allgemein wird der Oktober wegen der Herbstfärbung auch als Goldener Oktober bezeichnet. In der Jägersprache heißt er Dachsmond.
Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) Dieser Tag erinnert an die Vereinigung der vormaligen DDR mit der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1990
Nationalfeiertag in Österreich am 26.Oktober. Es wird an 1955 gedacht. Nach der Staatsvertragsunterzeichnung durften das erste Mal keine ausländischen Truppen mehr auf österreichischem Boden stehen.
Der Reformationstag am 31. Oktober erinnert an den Anschlag der 95 Thesen zur Ablasspraxis der Kirche an die Dompforte in Wittenberg durch Martin Luther.
Das Größte Volksfest der Welt auf der Münchner Theresienwiese. Zum ersten Mal wurde es am 12. Oktober 1810 gefeiert.
An Erntedank am ersten Sonntag im Oktober werden die Ernteeinnahmen gesegnet.
Halloween: von All Hallows’ Eve, der Abend vor Allerheiligen benennt die Volksbräuche am Abend und in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November. Dieses Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Die irischen Einwanderer in den USA pflegten ihre Bräuche in Erinnerung an die Heimat und bauten sie aus.
Seit den 1990er Jahren verbreiten sich Halloween-Bräuche in US-amerikanischer Ausprägung auch im kontinentalen Europa. Herleitung aus der Kirchengeschichte Die Entstehungsgeschichte des Festtags Allerheiligen geht auf ein Fest aller heiligen Märtyrer zurück.
In Ländern, in denen im Oktober die Sommerzeit auf Normalzeit zurückgestellt wird, ist dieser Monat der längste des Jahres.
Die Umstellung im Oktober verschafft den Menschen wieder eine Stunde „zurück“. Wissenschaftlich gilt die Zeitumstellung daher als nicht notwendig!
Die Sommerzeit ist eine um eine Stunde vorgestellte Uhrzeit, um das Tageslicht abends länger zu nutzen. In Mitteleuropa endet sie am letzten Sonntag im Oktober, wenn die Uhren um eine Stunde zurückgestellt werden – der Wechsel zur Normalzeit oder Winterzeit. Erstmals während des Ersten Weltkriegs eingeführt, später mehrfach abgeschafft und wieder eingeführt; die heute geltende Regelung besteht seit 1980.
Die Rückstellung im Oktober markiert das Ende der helleren Abende und den Übergang in die dunklere Jahreszeit. Ursprünglich sollte die Sommerzeit Energie sparen. Studien zeigen, dass die tatsächliche Einsparung sehr gering bis kaum messbar ist. Gleichzeitig belastet die halbjährliche Umstellung den biologischen Rhythmus, kann Schlafprobleme und Müdigkeit verursachen und gesundheitlich eher nachteilig sein. Praktische Vorteile, wie längere Abendhelligkeit für Freizeitaktivitäten, sind nur bedingt nachweisbar.
Unterstütze aktiv die Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus und die Anpassung an den Jahreszeitenwechsel.
Der Oktober lädt uns damit ein, Fülle zu spüren, Altes loszulassen und uns auf die dunkleren Monate noch bewusster einzustimmen. Zwischen Dankesfesten, Naturfarben und Rhythmuswechseln können wir unseren Körper, unsere Sinne und unsere innere Balance bewusst erleben.