APRILIIS – Freude, Offenheit, Herzlichkeit, Balance

Der Name April könnte sich auf die sich öffnenden Knospen im Frühling beziehen, als „der die Erde öffnende Monat“, vom Lateinischen aperire („öffnen“) herzuleiten.
MARTIUS – Ein lichtvoller Übergang in den Frühling

Der März, der dritte Monat des Jahres, trägt den Namen des Kriegsgottes Mars und ist ein Monat voller Energie. Eine Zeit der Tagundnachtgleiche, in der Licht und Dunkelheit im Gleichgewicht stehen.
FEBRUA – Reinigung, Hornung und Sittenlosigkeit

Der Februar ist ein Monat des Reinigen, des Loslassens und der gelebten Wildheit. Ein Monat, der uns einlädt, sowohl sanft zu klären als auch mutig aufzubrechen.
JANUS – Der Gott der zwei Gesichter

Der Name „Januar“ geht zurück auf den römischen Gott Janus, der mit zwei Gesichtern dargestellt wird — er blickt in die Vergangenheit und in die Zukunft.
DECEM – Von der Dunkelheit zum Licht

Der Dezember trägt seinen Namen vom lateinischen decem – „zehn“. Erst seit 153 v. Chr. beginnt das Jahr am 1. Januar, und so wurde der zehnte zum zwölften Monat.
NOVEMBER – Vom Licht in die Dunkelheit

Mit dem Ende des Oktobers und dem Übergang in den November verändert sich nicht nur das Außen, sondern auch die körperliche Grundspannung.
OKTOBER – Fülle, Übergang, Dank und Reflexion

Der Oktober ist der zehnte Monat des gregorianischen Kalenders und war im Mittelalter ein heiliger Monat, in dem man bevorzugt heiratete – sogar Könige bevorzugten den Oktober für ihre Vermählungen.
SEPTEMBER – Einkehr & Michael-Kraft

Der September ist der Schwellenmonat zwischen Spätsommer und Herbst. Die Tage werden spürbar kürzer, das Licht weicher, die Luft klarer. Die Natur bereitet sich auf den Rückzug vor.
AUGUSTUS – verkörperte Würde & das innere Feuer

Der Monat August ist benannt nach dem römischen Kaiser Augustus, dessen Name „der Erhabene“ bedeutet. Er symbolisiert Würde, Klarheit, Ordnung – aber auch Macht, Einfluss und Reife.
JULIUS – Sonnenmonat der Großmut

Benannt nach Julius Caesar: ein Monat der ausstrahlenden Präsenz, der Wärme und der Weite. Diese Verbindung erspüren wir auch im Körper‑Erleben.